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Bio-Herbst-Heckendünger – Stärkt Hecken für den Winter
Der Purgrün Bio-Herbst-Heckendünger bereitet Hecken gezielt auf die kalte Jahreszeit vor. Die kaliumbetonte Rezeptur (NPK 6+2+12) erhöht die Frosthärte, festigt das Pflanzengewebe und stärkt die natürliche Widerstandskraft – während 2 % Magnesium für sattgrüne Blätter bis in den Winter sorgt.
Der bewusst angepasste Stickstoffgehalt unterstützt die Einwurzelung bei Herbstpflanzungen, ohne einen späten Neuaustrieb anzuregen, der im Winter erfrieren würde. Enthaltene Tonmineralien (Bentonit) verbessern zusätzlich das Speichervermögen des Bodens für Wasser und Nährstoffe.
Eigenschaften:
- Organisch-mineralischer Bio-Heckendünger für die Herbstdüngung
- Für den biologischen Landbau zugelassen
- NPK-Zusammensetzung: 6+2+12(+2)
- 12 % Kalium für eine hohe Frosthärte
- 2 % Magnesium für sattgrüne Blätter
- Angepasster Stickstoffgehalt – ohne späten Neuaustrieb
- Mit Tonmineralien (Bentonit)
- Chloridarm
- Für bis zu 25 Heckenpflanzen
- Ideal zur Herbstpflanzung
Warum Hecken eine eigene Herbstdüngung brauchen
Im Frühjahr und Sommer steht bei der Düngung das Wachstum im Vordergrund – im Herbst wäre genau das falsch. Junge Triebe, die kurz vor dem Winter austreiben, können nicht mehr ausreifen und erfrieren bei den ersten Frösten. Ein klassischer stickstoffbetonter Dünger ist deshalb ab dem Spätsommer ungeeignet.
Der Purgrün Bio-Herbst-Heckendünger dreht das Nährstoffverhältnis um: wenig Stickstoff, dafür 12 % Kalium. So bekommt die Hecke genau das, was sie jetzt braucht – Stabilität, Frosthärte und gesunde Reserven für den Austrieb im nächsten Frühjahr.
Kalium – der Frostschutz aus dem Boden
Kalium reguliert den Wasserhaushalt der Pflanze und erhöht die Konzentration des Zellsafts. Das wirkt wie ein natürliches Frostschutzmittel: Der Gefrierpunkt in den Zellen sinkt, Blätter, Nadeln und Triebe überstehen Frostperioden deutlich besser.
Gleichzeitig festigt Kalium die Zellwände. Die Triebe werden stabiler und widerstandsfähiger gegen Wind, Schneelast und Wintersonne. Auch die Abwehr gegen Pilzkrankheiten, die geschwächte Pflanzen im Winterhalbjahr befallen, profitiert von einer guten Kaliumversorgung.
Magnesium für sattgrüne Blätter bis in den Winter
Magnesium ist das Zentralatom des Chlorophylls und damit unverzichtbar für sattgrüne Blätter und Nadeln. Gerade immergrüne Hecken wie Thuja, Kirschlorbeer, Liguster oder Eibe zeigen einen Magnesiummangel schnell: Die Blätter werden fahl, vergilben oder verbräunen – die Hecke wirkt schütter und krank.
Mit 2 % Magnesiumoxid beugt der Purgrün Bio-Herbst-Heckendünger solchen Verfärbungen vor. Die Hecke behält ihre satte Farbe und bleibt auch in der kalten Jahreszeit ein dichter, grüner Sichtschutz.
Ideal zur Herbstpflanzung
Der Herbst ist die klassische Pflanzzeit für Hecken: Der Boden ist noch warm vom Sommer, es regnet ausreichend, und bis zum Austrieb im Frühjahr bleibt den Wurzeln viel Zeit zum Etablieren. Wurzelnackte Heckenpflanzen werden traditionell ab Oktober gesetzt.
Genau hier setzt die Rezeptur an: Der moderate Stickstoffanteil und das enthaltene Phosphat unterstützen die Wurzelbildung, ohne das Triebwachstum anzuregen. Bei der Neupflanzung einfach 40–50 g pro Pflanze in das Pflanzloch bzw. den Wurzelbereich einarbeiten – so wachsen junge Hecken sicher an.
Sofort- und Langzeitwirkung durch organisch-mineralische Zusammensetzung
Wie alle Purgrün Bio-Granulate kombiniert der Herbst-Heckendünger schnell verfügbare mineralische Nährstoffe mit organischen Bestandteilen. Die mineralischen Komponenten – darunter Kaliumsulfat und kohlensaurer Magnesiumkalk – wirken rasch und stellen sicher, dass die Hecke noch vor dem Winter versorgt ist.
Die organischen Bestandteile (56 % organische Substanz) werden von den Bodenlebewesen nach und nach umgesetzt. Sie fördern die Humusbildung, verbessern die Bodenstruktur und stellen Nährstoffreserven bereit, von denen die Hecke beim Austrieb im Frühjahr zehrt.
Tonmineralien verbessern den Wasserhaushalt
Das enthaltene Bentonit erhöht das Speichervermögen des Bodens für Wasser und Nährstoffe. Nährstoffe werden vor Auswaschung durch Herbst- und Winterregen geschützt und bleiben im Wurzelraum verfügbar – ein Vorteil gerade auf leichten, sandigen Böden.
Chloridarme Zusammensetzung für gesunde Wurzeln
Der Purgrün Bio-Herbst-Heckendünger ist bewusst chloridarm formuliert. Hohe Chloridgehalte können das Nährstoffgleichgewicht stören und empfindliche Wurzeln schädigen. Als Kaliumquelle dient deshalb Kaliumsulfat – das liefert zusätzlich Schwefel, der die Nährstoffverwertung unterstützt.
Dank der hohen Ergiebigkeit reicht eine Packung für bis zu 25 Heckenpflanzen.
Nährstoffzusammensetzung:
6,0 % Gesamtstickstoff (N)
2,0 % Gesamtphosphat (P2O5)
1,5 % neutral-ammoncitratlösliches Phosphat (P2O5)
12,0 % Gesamtkaliumoxid (K2O)
2,0 % Gesamtmagnesiumoxid (MgO)
4,5 % Gesamtschwefel (S)
0,5 % Gesamteisen (Fe)
0,5 % Gesamtnatrium (Na)
8,5 % basisch wirksame Bestandteile bewertet als CaO (Neutralisationswert)
56 % organische Substanz bewertet als Glühverlust
chloridarm
Enthält Vinasse zur Staub- und Pelletbindung.
Sicherheitshinweise
Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden.
Von Nahrungs- und Genussmitteln fernhalten.
Nach der Verwendung Gesicht und Hände gründlich waschen.
Empfehlungen der amtlichen Beratung (z. B. bei einer Bodenanalyse) haben Vorrang.
Düngemittel können auf Kleidungsstücken und Bodenbelägen Flecken hinterlassen, die sich nur schwer oder gar nicht entfernen lassen.
Lagerung
An einem trockenen, kühlen und gut durchlüfteten Ort aufbewahren.
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Für Kinder und Tiere unzugänglich aufbewahren.
Dünger darf nicht in Gewässer eingebracht werden oder ins Abwasser gelangen.
Haltbarkeit
Bei sachgemäßer Lagerung ist dieser Dünger mehrere Jahre ohne Qualitätsminderung haltbar.
Restmengen sind einer bestimmungsgemäßen Verwendung zuzuführen.
Hecken im Herbst düngen – der richtige Zeitpunkt entscheidet
Die Herbstdüngung gehört zu den wirksamsten Maßnahmen, um eine Hecke gesund durch den Winter zu bringen – und wird doch oft vergessen oder falsch ausgeführt. Entscheidend ist das Zeitfenster: Zwischen August und Oktober kann die Hecke die Nährstoffe noch aufnehmen und einlagern, bevor die Vegetationsruhe beginnt.
Wer zu spät düngt, verschenkt die Wirkung; wer im Herbst zu stickstoffreich düngt, riskiert weiche, frostempfindliche Triebe. Ein spezieller Herbstdünger mit hohem Kaliumanteil und reduziertem Stickstoff umgeht beide Probleme.
Für welche Hecken eignet sich der Bio-Herbst-Heckendünger?
Die Rezeptur ist auf Heckengehölze aller Art abgestimmt:
- Immergrüne Laubhecken: Kirschlorbeer, Liguster, Glanzmispel (Photinia), Stechpalme (Ilex), Buchsbaum
- Nadelgehölze und Koniferen: Thuja (Lebensbaum), Eibe, Scheinzypresse, Fichte
- Laubabwerfende Hecken: Hainbuche, Rotbuche, Feldahorn, Berberitze
Immergrüne Hecken profitieren besonders: Sie verdunsten auch im Winter Wasser über ihre Blätter und Nadeln und sind auf stabile Zellen und einen geregelten Wasserhaushalt angewiesen – genau dabei hilft Kalium.
Häufige Fehler bei der Heckendüngung im Herbst
Fehler 1: Stickstoffbetonter Dünger im Spätsommer. Rasendünger oder Universaldünger regen das Triebwachstum an – die jungen Triebe reifen nicht mehr aus und erfrieren. Ab August gehört ein kaliumbetonter Herbstdünger an die Hecke.
Fehler 2: Zu späte Düngung. Nach Oktober nimmt die Hecke kaum noch Nährstoffe auf. Die Herbstdüngung sollte spätestens im Oktober abgeschlossen sein.
Fehler 3: Überdüngung. Mehr hilft nicht mehr – zu hohe Nährstoffgaben belasten Boden und Grundwasser. Die Dosierung von 30–40 g pro Pflanze (Pflegedüngung) bzw. 40–50 g (Neupflanzung) reicht aus.
Fazit
Eine Hecke, die im Herbst kaliumbetont versorgt wird, geht widerstandsfähig in den Winter: Die Triebe sind ausgereift und gefestigt, die Blätter behalten dank Magnesium ihre Farbe, und im Boden warten organische Reserven auf den Austrieb im Frühjahr. Mit einer einzigen Anwendung zwischen August und Oktober ist die Herbstpflege erledigt – einfacher lässt sich eine Hecke nicht auf den Winter vorbereiten.
