Höchste Qualität und kurze Lieferwege
Purgrün Hoya-Dünger – Für kräftigen Wuchs und reiche Blüte
Der Purgrün Hoya-Dünger ist auf die Wachsblume (Hoya carnosa) abgestimmt. Sein Nährstoffverhältnis von 3+5+7 setzt bewusst auf Phosphor und Kalium und hält den Stickstoffanteil niedrig – genau die Kombination, die eine Hoya für den Blütenansatz braucht.
Hoyas wachsen als kletternde Pflanzen mit dickfleischigen, sukkulenten Blättern und blühen in halbkugeligen Dolden aus wachsartigen Einzelblüten. Kultiviert werden sie fast immer im Topf oder in der Ampel, wo der Nährstoffvorrat des Substrats begrenzt ist. Von März bis August gleicht der Purgrün Hoya-Dünger das gezielt aus.
Eigenschaften:
- mineralischer Hoya-Dünger
- NPK-Zusammensetzung: 3+5+7
- nur 3 % Stickstoff – die Pflanze schiebt Blüten statt nur Blätter
- extra Kalium erhöht die Widerstandsfähigkeit
- mit wertvollen Spurennährstoffen in Chelatform
- auch für andere Hoya-Arten wie Hoya kerrii oder Hoya pubicalyx geeignet
Wenig Stickstoff – der entscheidende Unterschied zum Universaldünger
Wer seine Hoya mit einem gewöhnlichen Grünpflanzendünger versorgt, gibt ihr vor allem Stickstoff. Die Pflanze reagiert darauf so, wie sie es soll: Sie bildet Blattmasse und lange Ranken. Blüten bleiben dabei häufig aus.
Der Purgrün Hoya-Dünger enthält deshalb nur 3 % Gesamtstickstoff. Das reicht für gesunden, stetigen Zuwachs, verschiebt den Schwerpunkt aber auf Phosphor (5 %) und Kalium (7 %) – die beiden Nährstoffe, die an Blütenanlage und Energieübertragung beteiligt sind.
Phosphor und Kalium für die Blüte
Phosphor ist Bestandteil des zellulären Energieträgers ATP und damit an allen energieintensiven Prozessen der Pflanze beteiligt – auch an der Anlage neuer Blütenstände.
Kalium reguliert den Wasserhaushalt und festigt die Zellstruktur. Für eine Hoya ist das doppelt wichtig: Ihre sukkulenten Blätter speichern Wasser, und die Dolden hängen an Trieben, die das Gewicht tragen müssen. Eine gut mit Kalium versorgte Pflanze übersteht außerdem trockene Heizungsluft und Standortwechsel deutlich besser.
Umfassende Versorgung mit Spurennährstoffen
Neben den Hauptnährstoffen enthält der Purgrün Hoya-Dünger die Spurenelemente Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän und Zink. Sie werden nur in kleinsten Mengen benötigt, sind aber an Photosynthese, Nährstofftransport und Stressabwehr beteiligt.
Kupfer, Eisen, Mangan und Zink liegen als Chelat von EDTA vor. In dieser Form bleiben sie über einen weiten pH-Bereich stabil und pflanzenverfügbar, statt im Substrat auszufallen. Gerade in torfhaltigen oder mineralischen Hoya-Substraten beugt das Mangelerscheinungen vor.
Schnelle Wirkung, einfache Anwendung
Die Nährstoffe liegen bereits gelöst vor und müssen im Substrat nicht erst umgesetzt werden. Ein akuter Bedarf lässt sich damit innerhalb weniger Tage decken.
Dosiert wird über die Verschlusskappe: 5 ml – ein Viertel der Kappe – auf 1 Liter Gießwasser. Dank der hohen Ergiebigkeit reicht eine 1-Liter-Flasche Purgrün Hoya-Dünger für ca. 200 Liter Gießwasser.
Von September bis Februar nicht düngen
Die Düngung endet im August. Das ist kein Versäumnis, sondern Teil der Kultur: Hoyas legen ihre Blütenknospen an, wenn sie eine kühlere, trockenere Ruhephase durchlaufen haben. Wer im Winter weiterdüngt und warm hält, hält die Pflanze im Wachstum – und bekommt im Folgejahr oft keine Blüten.
Hinweis: Dünger allein bringt eine Hoya nicht zum Blühen. Sie braucht dafür einen hellen Platz ohne pralle Mittagssonne, eine kühlere Überwinterung bei etwa 10–15 °C und etwas Geduld – junge Pflanzen blühen häufig erst nach einigen Jahren. Wichtig außerdem: Die verblühten Blütenstiele nicht abschneiden. Eine Hoya blüht Jahr für Jahr an denselben mehrjährigen Kurztrieben; wer sie entfernt, nimmt der Pflanze die Blütenstände der kommenden Saison.
Hoyas werden bei uns als Zimmerpflanzen kultiviert. Im Sommer kann die Pflanze an einen geschützten, hellen Platz ins Freie ziehen – Hoya carnosa ist allerdings nicht winterhart und muss vor dem ersten Frost wieder hereingeholt werden.
Nährstoffzusammensetzung:
3,0 % Gesamtstickstoff (N)
0,8 % Nitratstickstoff
0,8 % Ammoniumstickstoff
1,4 % Harnstoffstickstoff
5,0 % Gesamtphosphorpentoxid (P2O5)
5,0 % wasserlösliches Phosphorpentoxid (P2O5)
5,0 % neutral-ammoncitratlösliches Phosphorpentoxid (P2O5)
7,0 % wasserlösliches Kaliumoxid (K2O)
0,01 % Bor (B), als wasserlösliche Säure
0,002 % wasserlösliches Kupfer (Cu), als Chelat von EDTA*
0,02 % wasserlösliches Eisen (Fe), als Chelat von EDTA*
0,01 % wasserlösliches Mangan (Mn), als Chelat von EDTA*
0,001 % Molybdän (Mo), als wasserlösliches Natriumsalz
0,002 % wasserlösliches Zink (Zn), als Chelat von EDTA*
*optimale Chelatstabilität bei Cu, Mn und Zn im pH-Bereich 3-10; bei Fe im pH-Bereich 1,5-6,5
Sicherheitshinweise
Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden.
Spritz- und Sprühnebel nicht einatmen.
Von Nahrungs- und Genussmitteln fernhalten.
Nach der Verwendung Gesicht und Hände gründlich waschen.
Bei nicht sachgemäßer Anwendung und Lagerung dieses Düngers entfällt jede Haftung.
Empfehlungen der amtlichen Beratung (z. B. bei einer Bodenanalyse) haben Vorrang.
Düngemittel können auf Kleidungsstücken und Bodenbelägen Flecken hinterlassen, die sich nur schwer oder gar nicht entfernen lassen.
Dieses Düngemittel enthält Harnstoff, der Ammoniak freisetzen und sich auf die Luftqualität auswirken kann. Je nach den örtlichen Gegebenheiten sind geeignete Abhilfemaßnahmen zu treffen.
Lagerung
An einem trockenen, kühlen (+5 °C bis +35 °C) und gut durchlüfteten Ort aufbewahren.
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Für Kinder und Tiere unzugänglich aufbewahren.
Dünger darf nicht in Gewässer eingebracht werden oder ins Abwasser gelangen.
Haltbarkeit
Bei sachgemäßer Lagerung ist dieser Dünger mehrere Jahre ohne Qualitätsminderung haltbar.
Verdünnten Dünger kurzfristig aufbrauchen.
