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Beckmann Hornspäne 2,5 kg

Beckmann Hornspäne 2,5 kg

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Stickstoffdünger mit 14 % Stickstoff

für den biologischen Anbau geeignet

sorgt für ein gesundes Pflanzenwachstum

hilft bei der langfristigen Nährstoffversorgung

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Dosierung & Anwendung 

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Beckmann Hornspäne – organischer Stickstoffdünger mit Langzeitwirkung

Die Beckmann Hornspäne eignen sich hervorragend zur Verwendung im gesamten Gartenbereich. Es ist jedoch ebenfalls möglich, Balkon- oder Terrassenpflanzen in Kübeln mit Hornspänen zu düngen. 

Hornspäne weisen einen hohen Stickstoffanteil von etwa 14 % auf und versorgen so Grünpflanzen mit dem wichtigen Faktor, der über das Pflanzenwachstum bestimmt. Im Gegensatz zu vielen anderen Dünger erfolgt die Abgabe an die Pflanzen jedoch schrittweise, da Mikroorganismen die Hornspäne zerkleinern und so kontinuierlich Stickstoff und weitere Nährstoffe in den Boden gelangen. 

Die vielseitige Verwendbarkeit führt dazu, dass viele Gartenbesitzer gern auf Hornspäne zurückgreifen. Die Bodenverbesserung erspart viel Arbeit, die ansonsten für die Lockerung des Erdreichs aufgewendet werden müsste. 

Bei einer durchschnittlichen Aufwandmenge von ca. 100 g/m² reicht eine Packung Beckmann Hornspäne für etwa 25 m² Gartenfläche. 

Eigenschaften:

  • organischer Stickstoffdünger
  • Stickstoffanteil von ca. 14 %
  • deutliche Verbesserung der Bodenqualität
  • umfangreiche Versorgung mit den wichtigsten Nährstoffen
  • für nahezu alle Pflanzen im Garten geeignet 

Dosierung und Anwendung

Beckmann Hornspäne werden stets mit ein wenig Erde vermischt, um eine gleichmäßige Verteilung sicherzustellen. Die Düngung kann während der gesamten Wachstumsphase, also von März bis August, erfolgen.

Aufwandmenge: durchschnittlich 100 g/m² 

Anwendungszeitraum: während der Wachstumsphase von März bis August (bis zu dreimal) 

  • Zierpflanzen und Obstgehölze: 60 - 80 g/m²
  • Gemüsepflanzen: 80 - 200 g/m² (beispielsweise für Paprika, Tomaten, Zucchini oder Gurken)

Da es sich bei Hornspänen um einen Langzeitdünger handelt, können keine sofortigen Ergebnisse erwartet werden. Bei akuten Wachstumsschwächen bietet sich daher ein mineralischer Dünger an. 

Beim Ausbringen selbst sollte stets eine Vermischung mit Erde stattfinden, um zu große Ansammlungen an einer Stelle zu vermeiden. Gleichzeitig dient dies der oberflächlichen Bodenlockerung. 

Für eine schnellere Verwertung können die Stellen, an denen Hornspäne ausgebracht wurden, gewässert werden. 

Sicherheitshinweise

Kontakt mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden.
Von Nahrungs- und Genussmitteln fernhalten.
Nach der Verwendung Gesicht und Hände gründlich waschen. 

Lagerung

An einem trockenen, kühlen und gut durchlüfteten Ort aufbewahren.
Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Für Kinder und Tiere unzugänglich aufbewahren.
Dünger darf nicht in Gewässer eingebracht werden oder ins Abwasser gelangen. 

Haltbarkeit

Bei sachgemäßer Lagerung ist dieser Dünger bis zu 2 Jahre ohne Qualitätsminderung haltbar. 

Düngen mit Hornspänen – Für kräftige Pflanzen und einen gesunden Boden

Hornspäne sind ein biologischer Dünger, der nicht nur bei der Nährstoffversorgung, sondern auch bei der Bodenverbesserung eine zentrale Rolle spielt. Diese natürliche Ressource entsteht durch das Zerkleinern von Hörnern und Hufen von Tieren wie Kühen und Schafen. Hornspäne sind eine natürliche Quelle für Stickstoff, der das Pflanzenwachstum auf natürliche Weise verbessert.

Die ökologischen und ökonomischen Vorteile von Hornspänen sind von großer Bedeutung. Sie stellen eine umweltschonende Alternative zu mineralischen Düngern dar und vermindern den Einsatz von synthetischen Düngesalzen im Gartenbau.

Sie wirken langsam, schonend und über einen längeren Zeitraum, da die Nährstoffe über einen längeren Zeitraum freigesetzt werden. Weil sie erst von Mikroorganismen im Boden zersetzt werden müssen, regen sie das Bodenleben und die Humusbildung an. Zudem stehen die Nährstoffe den Pflanzen so kontinuierlich und über einen Zeitraum von mehreren Wochen zur Verfügung.

Vorteile vom Düngen mit Hornspänen

Hornspäne bieten eine Reihe von Vorteilen für den Garten, die Umwelt und das Pflanzenwachstum.

  • Natürliche Wirkungsweise: Hornspäne sind ein organischer Stickstoffdünger, der zu 100 % aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht und biologisch abbaubar ist.
  • Langzeitwirkung: Hornspäne zersetzen sich langsam im Boden. Dies führt zu einer kontinuierlichen Stickstofffreisetzung, die Pflanzen über einen längeren Zeitraum mit Nährstoffen versorgt.
  • Bodenverbesserung: Hornspäne tragen zur Verbesserung der Bodenstruktur bei, indem sie die Belüftung und Wasserhaltefähigkeit des Bodens erhöhen. 
  • Aktivierung des Bodenlebens: Hornspäne dienen den Mikroorganismen im Boden als Nahrungsgrundlage und erhöhen so ihre Aktivität, ihre Anzahl und ihre Vielfalt.
  • Weniger Auswaschung: Langsamer zersetzende organische Stoffe haben eine geringere Auswaschungsgefahr als schnell lösliche, synthetische Dünger. Dies schützt Grundwasser und Ökosysteme.

Hornspäne eignen sich auch gut für den Einsatz in Biogärten, da sie aus natürlichen Materialien bestehen und keine synthetischen Inhaltsstoffe enthalten. Angesichts der oben genannten Vorteile sind Hornspäne eine nachhaltige und effektive Lösung für Gartenliebhaber und professionelle Gärtner.

Anwendung & Zeitpunkt

Hornspäne sind ein organischer Dünger, der sich gut für die Düngung verschiedener Pflanzen eignet. Sie sind besonders reich an Stickstoff und können die Bodenqualität verbessern.

Anwendung

Hornspäne können vor dem Aus- oder Umpflanzen in das Pflanzloch gegeben oder alternativ auch mit der Pflanzenerde vermischt werden. Bei bestehender Bepflanzung werden pro Quadratmeter 100 Gramm Hornspäne gleichmäßig rund um die Pflanzen verteilt.

Damit Regen und Wind die ausgebrachten Hornspäne nicht wahllos im Garten verteilen, sollten sie nach der Ausbringung leicht in die obere Bodenschicht eingearbeitet werden. Im Anschluss sollten Sie den gedüngten Boden kräftig wässern, damit die Hornspäne ihre Wirkung entfalten können.

Zeitpunkt

Der ideale Zeitpunkt für die Düngung mit Hornspänen hängt von der Pflanzenart ab:

  • Frühjahr (März bis April): Der Beginn der Vegetationsperiode ist der ideale Zeitpunkt zur Ausbringung von Hornspänen. Sie stellen mit ihrer natürlichen Langzeitwirkung eine ideale Grunddüngung dar und sorgen mit ihren bodenverbessernden Eigenschaften die ganze Saison über für einen gesunden Gartenboden.
  • Sommer (Juni bis Juli): In dieser Zeit können mehrjährige Pflanzen, wie Obstbäume oder Sträucher, mit Hornspänen gedüngt werden.

Dosierung

Die Dosierung der Hornspäne richtet sich nach der Pflanzenart und deren Nährstoffbedarf:

  • Gemüse und Kräuter: 50–100 g pro Quadratmeter
  • Obstbäume und Sträucher: 100–150 g pro Quadratmeter
  • Rasen: 50–100 g pro Quadratmeter
  • Hecken und Sträucher: 100–150 g pro Quadratmeter

Es ist wichtig, die empfohlenen Dosierungen nicht zu überschreiten, um eine Überdüngung zu vermeiden. Der Stickstoff aus den Hornspänen wird langsam freigesetzt, daher ist eine wiederholte Anwendung in der Regel nicht erforderlich.

Bestehen trotz der Ausbringung von Hornspänen Mangelerscheinungen, sollten diese gezielt mit einem zusätzlichen Dünger behoben werden. Ideal sind dafür mineralische Dünger und Flüssigdünger geeignet, weil deren Wirkung deutlich schneller einsetzt als die der Hornspäne.

Verträglichkeit und Umweltfreundlichkeit

Hornspäne sind in der Regel gut verträglich für Pflanzen und Tiere, da sie ein natürliches Produkt sind. Sie bestehen hauptsächlich aus Keratin, einem Protein, das in den Haaren, Hörnern und Hufen von Tieren vorkommt.

Die Anwendung von Hornspänen als Dünger hat einige Vorteile:

  • Sie sind ein langsam und schonend wirkender Dünger, der im Boden verbleibt und sich allmählich zersetzt. Das verhindert eine Überdüngung und schützt die Pflanzen vor Verbrennungen.
  • Da sie rein natürlich zusammengesetzt sind, verbessern Hornspäne auch die Struktur und Qualität des Bodens. Sie regen die Humusbildung an und fördern das Bodenleben.
  • Hornspäne enthalten wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium, die für das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen notwendig sind.

Eine mögliche Einschränkung in der Verträglichkeit von Hornspänen könnte für Veganer oder Personen, die aus ethischen Gründen keine tierischen Produkte verwenden möchten, bestehen. In diesem Fall gibt es alternative pflanzliche Düngemittel wie Rizinusschrot oder Sojakuchen, die ähnliche Eigenschaften aufweisen.

Bei der Anwendung von Hornspänen sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, um die optimale Verträglichkeit für Pflanzen und Tiere zu gewährleisten:

  • Hornspäne sollten nicht in zu großen Mengen angewendet werden, sondern der Herstelleranweisung entsprechend dosiert werden.
  • Die Anwendung sollte nicht in direktem Kontakt mit den Pflanzen erfolgen, um mögliche Schäden zu vermeiden.
  • Bei Haustieren sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht in direktem Kontakt mit den Hornspänen kommen, da es zu einer möglichen Reizung der Atemwege oder des Verdauungssystems kommen kann.

Obwohl Hornspäne in der Regel gut verträglich sind, kann es in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen kommen, zum Beispiel bei Personen, die empfindlich auf tierische Proteine reagieren. In solchen Fällen sollte auf alternative Düngemittel zurückgegriffen werden.

Nährstoffbedarf & Anforderungen

Hornspäne sind ein organischer Dünger, der hauptsächlich aus stickstoffreichem Horn und Hufen besteht. Sie sind dafür bekannt, den Stickstoffbedarf der Pflanzen langsam und kontinuierlich zu decken.

Anders als Universaldünger oder Gartendünger enthalten Hornspäne relativ große Mengen an Stickstoff, jedoch keinen Phosphor und auch kein Kalium. Sie gehören also nicht zu den Volldüngern und sollten als eine Ergänzung zu anderen Düngemitteln verwendet werden, um ein ausgewogenes Verhältnis von Nährstoffen zu gewährleisten.

Hornspäne sind jedoch eine exzellente Grunddüngung und können auf Gartenböden, die reich an Kalium und Phosphor sind, in einigen Fällen ausreichen. Eine Bodenanalyse gibt Aufschluss darüber, ob Sie zusätzlich zu den Hornspänen noch weitere Düngemittel ausbringen sollten.

Der Hauptnährstoff, den Hornspäne liefern, ist Stickstoff. Stickstoff ist ein essenzieller Bestandteil von Pflanzen, da er für das Wachstum und die Entwicklung der Zellen verantwortlich ist. Der Stickstoffbedarf variiert jedoch je nach Pflanzenart.

Hornspäne enthalten etwa 14 % Stickstoff, der sehr langsam freigesetzt wird. Sie eignen sich am besten für Pflanzen, deren Stickstoffbedarf über einen längeren Zeitraum gedeckt werden muss.

Alternativen zu Hornspänen

Hornspäne sind ein natürlicher organischer Dünger, der insbesondere für seine langsame und gleichmäßige Freisetzung von Stickstoff geschätzt wird. Es gibt jedoch auch einige Alternativen, die für verschiedene Anwendungsbereiche und Bedürfnisse von Hobbygärtnern und Profis in Betracht gezogen werden können.

Eine Alternative zu Hornspänen ist Rizinusschrot. Dieser besteht aus den Pressrückständen der Rizinussamen und eignet sich ebenfalls zur langsamen Freisetzung von Nährstoffen, insbesondere Stickstoff und Phosphor. Allerdings sollte man bei der Verwendung von Rizinusschrot beachten, dass er in größeren Mengen für Haustiere giftig sein kann.

Kompost ist ein weiterer beliebter Naturdünger, der von vielen Gärtnern zur Nährstoffversorgung und Bodenverbesserung verwendet wird. Kompost ist reich an Nährstoffen und enthält im Vergleich zu Hornspänen auch Phosphor, Kalium und Spurennährstoffe.

Für die Pflanzen eignen sich Hornspäne besonders gut

Hornspäne sind für viele Pflanzenarten geeignet, darunter:

  • Gemüsepflanzen wie Tomaten, Gurken und Zucchini
  • Obstbäume und Beerensträucher
  • Zierpflanzen wie Rosen, Stauden und Gehölzen
  • Gräser und Rasenflächen

Vorteile von Hornspänen

Einige der Vorteile der Verwendung von Hornspänen als Dünger sind:

  • Langsame Freisetzung von Stickstoff: Hornspäne setzen ihre Nährstoffe langsam und kontinuierlich über einen Zeitraum von etwa 3 bis 6 Monaten frei. Dies ermöglicht eine gleichmäßige Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen und verringert das Risiko von Überdüngung.
  • Natürliche Herkunft: Hornspäne sind ein nachhaltiger und umweltfreundlicher Dünger, da sie aus Abfällen der Tierhaltung wie Hörnern und Hufen gewonnen werden.
  • Förderung des Bodenlebens: Die Anwendung von Hornspänen fördert das Bodenleben, da sie von Mikroorganismen abgebaut werden müssen. Dies trägt zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit bei.

Durch die Beachtung dieser Tipps zur Pflanzenpflege können Sie Hornspäne effektiv nutzen und Ihren Pflanzen eine optimale Nährstoffversorgung gewährleisten.

Bodenbeschaffenheit und pH-Wert

Hornspäne sind ein organischer Dünger, der sich besonders gut für Böden mit einem leicht sauren pH-Wert eignet. Sie bestehen hauptsächlich aus Keratin, einem Protein, das im Boden abgebaut wird und dadurch Stickstoff freisetzt. Die optimale Bodenbeschaffenheit und der pH-Wert für die Verwendung von Hornspänen sollten in der Regel zwischen 6,0 und 7,0 liegen.

Der pH-Wert des Bodens spielt eine entscheidende Rolle bei der Nährstoffverfügbarkeit für Pflanzen. Ein ausgewogener pH-Wert ermöglicht es den Pflanzen, die notwendigen Nährstoffe aufzunehmen. In leicht sauren Böden sind viele Nährstoffe besser verfügbar als in stark sauren oder alkalischen Böden. Daher ist die Verwendung von Hornspänen in diesem pH-Bereich besonders empfehlenswert.

    Bodentests und Anpassung des pH-Werts

    Um die Bodenbeschaffenheit und den pH-Wert im Garten zu überprüfen, können Hobbygärtner Bodentests durchführen. Diese sind in vielen Gartencentern oder online erhältlich und geben einen guten Überblick über die aktuellen Bodenverhältnisse.

    Wenn der pH-Wert des Bodens zu niedrig ist, kann Kalk eingesetzt werden, um ihn anzuheben. Ist der pH-Wert hingegen zu hoch, kann durch das Einbringen von Torf oder saurem Laubhumus der Säuregehalt erhöht werden.

    Durch das regelmäßige Testen und gezielte Anpassen des pH-Werts können Sie optimale Bedingungen für die Verwendung von Hornspänen schaffen und somit die Gesundheit und das Wachstum der Pflanzen im Garten fördern.

    Häufige Düngungsfehler vermeiden

    Beim Düngen mit Hornspänen sollten einige häufige Fehler vermieden werden, um gesunde Pflanzen zu fördern und die Umwelt zu schonen.

    • Zu viel Dünger: Eine übermäßige Anwendung von Hornspänen kann das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen und die Gefahr von Schimmel oder Schädlingen erhöhen. Empfehlung: Halten Sie sich an die Dosierungsempfehlungen des Herstellers und düngen Sie nicht häufiger als angegeben.
    • Falscher Zeitpunkt: Der ideale Zeitpunkt für das Düngen mit Hornspänen variiert je nach Pflanzenart und Jahreszeit. Im Frühjahr haben Pflanzen den höchsten Nährstoffbedarf und sollten daher direkt zu Beginn der Saison gedüngt werden. Die meisten Pflanzen benötigen im Herbst keine zusätzliche Düngung. Ausnahmen sind beispielsweise Stauden oder winterharte Gemüsepflanzen. Im Herbst düngen Sie am besten mit einem kaliumreichen Dünger wie z. B. Kalimagnesia, der die Pflanzen ideal auf die kalte Jahreszeit vorbereitet.
    • Ungleichmäßige Verteilung: Eine ungleichmäßige Verteilung der Hornspäne im Garten führt zu unterschiedlichem Wachstum und Schädlingsanfälligkeit der Pflanzen. Lösung: Verteilen Sie die Hornspäne gleichmäßig über den Boden und arbeiten Sie diese gut in den Boden ein, damit die Nährstoffe sich gleichmäßig verteilen.
    • Vernachlässigung anderer Nährstoffe: Hornspäne enthalten hauptsächlich Stickstoff, weshalb bei einseitiger Düngung mit Hornspänen ein Mangel an Phosphor, Kalium und anderen essenziellen Nährstoffen auftreten kann. Ergänzen Sie die Düngung mit anderen organischen oder mineralischen Düngemitteln, um den Nährstoffbedarf der Pflanzen vollständig abzudecken.

        Indem diese häufigen Düngungsfehler vermieden werden, ist eine erfolgreiche Pflanzenpflege und ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen gewährleistet.

        Häufige Probleme und Lösungen

        Problem 1: Unzureichende Nährstoffversorgung

        Das häufigste Problem bei der Verwendung von Hornspänen ist die unzureichende Nährstoffversorgung der Pflanzen. Dies kann durch eine unzureichende Menge oder falsche Anwendung verursacht werden.

        Lösung: Achten Sie darauf, die richtige Menge an Hornspänen gemäß den Herstellerangaben aufzutragen und sie gut in den Boden einzuarbeiten. Dies stellt sicher, dass die Pflanzen mit den notwendigen Nährstoffen versorgt werden.

        Problem 2: Unangenehmer Geruch

        Ein weiteres Problem, das bei der Verwendung von Hornspänen auftreten kann, ist der unangenehme Geruch. Hornspäne sind ein organisches Material und geben beim Abbau einen starken Geruch ab.

        Lösung: Um den Geruch zu reduzieren, sollten Sie die Hornspäne nach dem Ausbringen gut in den Boden einarbeiten, sodass sie von der Erde bedeckt sind.

        Problem 3: Schimmelbildung

        Schimmelbildung kann bei Hornspänen vorkommen, wenn diese feucht werden und die Feuchtigkeit nicht abtrocknen kann.

        Lösung: Achten Sie darauf, die Hornspäne an einem trockenen Ort aufzubewahren und bringen Sie sie vorzugsweise bei trockenem Wetter aus. Ebenso sollten Sie Hornspäne nicht in zu dicken Schichten auftragen, um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten.

        Problem 4: Langsame Freisetzung von Nährstoffen

        Da Hornspäne langsam zersetzt werden, kann es sein, dass die Pflanzen nicht sofort alle notwendigen Nährstoffe erhalten.

        Lösung: In diesem Fall kann es notwendig sein, neben den Hornspänen auch schnell verfügbare Dünger zu verwenden, um den Pflanzen alle benötigten Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Das ist vor allem dann notwendig, wenn die Pflanzen bereits sichtbar unter einem Nährstoffmangel leiden.

        FAQ

        Was sind Hornspäne?

        Hornspäne sind ein organischer Dünger, der aus gemahlenen Hörnern, Hufen und Klauen von Rindern oder Schafen gewonnen wird. Sie enthalten wichtige Nährstoffe, wie Stickstoff, Phosphor und Kalium, die für das Pflanzenwachstum notwendig sind.

        Wofür werden Hornspäne verwendet?

        Hornspäne werden häufig als Langzeitdünger in Gärten und Landschaftsbau eingesetzt, besonders bei der Pflanzung von Obst- und Gemüsepflanzen sowie Ziergehölzen. Sie fördern die Wurzelbildung und das Wachstum der Pflanzen durch die Bereitstellung von Nährstoffen. Mit den organischen Bestandteilen werten sie den Boden auf, regen die Humusbildung an und aktivieren das Bodenleben.

        Wie wendet man Hornspäne an?

        Um Hornspäne anzuwenden, sollte man sie gleichmäßig um die Pflanzen herum ausstreuen und anschließend leicht in den Boden einarbeiten. Die empfohlene Menge beträgt etwa 50–100 Gramm pro Quadratmeter. Die Düngewirkung setzt langsam ein und hält etwa drei bis vier Monate an.

        Sind Hornspäne umweltfreundlich?

        Da Hornspäne ein Nebenprodukt der Tierverarbeitung sind, wird keine zusätzliche Ressource verbraucht, um sie herzustellen. Sie sind biologisch abbaubar und verbessern die Bodenbeschaffenheit. Damit sind Hornspäne ein umweltfreundlicher, organischer Dünger, der auch für den biologischen Landbau geeignet ist.

        Können Hornspäne schädlich sein?

        In angemessenen Mengen angewendet, sind Hornspäne nicht schädlich für Pflanzen oder Umwelt. Eine Überdüngung kann jedoch das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen und die Umwelt belasten. Es ist wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten.