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Gartengestaltung mit kleinem Budget

Der Sommer steht vor der Tür und dein Garten benötigt dringend noch ein Glow-Up, aber dein Geldbeutel streikt? Kein Problem!


In diesem Artikel erfährst du:

  • Wissenswertes über das nachhaltige Gärtnern

  • Was du bei der Gartenplanung beachten solltest

  • Tipps und Tricks mit großer Wirkung

  • Wie du alten Gegenständen ein neues Leben schenkst

So kannst du deinen Traum von der neuen Gartengestaltung im Eigenheim erfüllen und den Sommer in vollen Zügen genießen, ohne deinen Geldbeutel zu belasten. 


Lass uns am besten direkt loslegen, um keine Sonnenstunde mehr zu verpassen! 


Wissenswertes über das nachhaltige Gärtnern

Bevor ich dir alle Tipps und Tricks für die neue Gartengestaltung verrate, kann ein bisschen Wissen zum nachhaltigen Gärtnern nicht schaden. 

Denn durch das nachhaltige Gärtnern tun wir nicht nur a) der Umwelt etwas Gutes, sondern b) sparen wir auch, was unser Geldbeutel uns danken wird. 


Ziel des nachhaltigen Gärtnerns ist es, unsere Natur zu schützen, Ressourcen zu schonen, Müll zu vermeiden und die regionale Artenvielfalt zu steigern – so erschaffst du dir zuhause dein kleines Ökosystem.


Beachte diese sieben Aspekte und du wirst einen nachhaltigen Garten erschaffen, der nicht nur für dich eine wahre Freude ist, sondern auch für deine Pflanzen und einheimischen Tiere.


1. Kauf von regionalen Produkten 

Vermeidet man den Kauf von Produkten mit langen Transportwegen, verkleinert man automatisch seinen CO2-Fußabdruck und tut der ganzen Welt etwas Gutes. Informiere dich vor dem Kauf der Pflanzen oder anderen Produkten über den Produktionsstandort und wähle keine Optionen, bei denen die Ware verschifft oder gar geflogen wurde.


2. Erde ohne Torf

Kleiner Fakten-Check: Torf wird aus Hochmooren abgebaut, die doppelt so viel CO2 speichern und freisetzen, wie alle Wälder der Welt zusammen. Torfabbau ist dementsprechend klimaschädlich und belastet unser Ökosystem. 

Also: Augen auf bei dem Kauf der Gartenerde! Auch Bio-Erde ist auch nicht immer gleich torffrei.


3. Nisthilfen

Mit Nisthilfen z.B. für Vögel, Schmetterlinge oder Insekten kann man einheimischen Tieren einen Schutz- und Rückzugsort bieten. Er schützt vor Wind, Wetter und Fressfeinden, was dem Erhalt der Population zugute kommt. 

4. Verzicht auf den Einsatz von PestizidenBei Schädlingen sollte man besser auf natürliche Haushaltsmittel zurückgreifen. Immerhin möchte man ja auch über seine geernteten Kräuter kein Gift aufnehmen.

Wenn man einmal genau hinsieht, können wir eine hohe Zahl von Nützlingen ausmachen, die als natürliche Schädlingsbekämpfer arbeiten. Das sind z.B. Hummeln, Vögel, Regenwürmer oder Wildbienen. Als natürliches Spritzmittel kann beispielsweise Brennnesseljauche dienen, diese kannst du zudem kostenfrei herstellen.


5. Nutze die Kraft des „schwarzen Golds des Gärtners“

Das schwarze Gold des Gärtners ist der Humus, den man bei dem Prozess des Kompostierens gewinnt. Er besitzt einen besseren Nährstoffgehalt als die handelsüblichen Dünger.


6. Wasserressourcen sparen

Wusstest du, dass rund 2,2 Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser haben und dass ca. 4,2 Milliarden Menschen keine sicheren Sanitäranlagen haben? Das sind mehr als 53 Prozent der Weltbevölkerung. Diese Daten gehen aus dem Weltwasserbericht 2021 hervor. Umso wichtiger ist es, dass wir verantwortungsvoll mit unserem Wasser umgehen. 

Im Folgenden liste ich dir bei den Tipps der kostengünstigen Gartengestaltung fünf Möglichkeiten auf, wie du zuhause verantwortungsvoll mit Wasserressourcen umgehen kannst.


Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack:

1. Die perfekte Zeit für die Bewässerung

2. Kauf einer Regenwassertonne

3. Bodenvorbereitung für Regenwasser

4. Nudelwasser für Pflanzen?

5. Wassersparende Pflanzen

Dazu gleich mehr.


7. Andere mit der Begeisterung anstecken

Nachhaltiges Gärtnern bedeutet mit Herzblut dabei zu sein. Lässt man andere Menschen an seiner Euphorie teilhaben, ist die Chance hoch, dass auch andere Menschen ihren Garten nachhaltiger gestalten wollen.

Nach dem kleinen wissenschaftlichen Exkurs des nachhaltigen Gärtners starten wir in den praktischen Teil der Gartenplanung und den kostengünstigen Tipps für deine individuelle Gartengestaltung.


Planung

Gerade nach einem Umzug kann manchmal das Geld knapp sein und so muss in vielen Fällen der neue Garten erstmal etwas zurückstecken. Das Tolle ist – auch mit kleinem Budget kannst du aus deinem Garten ein Wohlfühlort entstehen lassen.


Wie das geht, zeige ich dir mit einfache Tipps und Tricks, denn die Planung ist das A und O bei der Gartengestaltung.

Investiere genügend Zeit, um verschiedene Materialien, Pflanzen usw. zu vergleichen.


Am besten notiert man seine Ideen und skizziert, wie der Garten gestaltet werden soll, um die Ressourcen effizient zu nutzen, Kosten zu kalkulieren und unnötige Ausgaben zu vermeiden.


Die fünf Schritte der Gartenplanung

1. Schritt: Zeichne dir einen Grundriss deines Gartens 

2. Schritt: Wähle aus, in welchen Arealen Blumenbeete, eine Terrasse oder Wege platziert werden sollen

3. Schritt: Einkaufsliste schreiben – so hast du direkt alles zusammen und vergisst nichts

4. Schritt: Produkte vergleichen – Kauf abschließen

5. Schritt: praktischeUmsetzung!


Hier findest du ein Beispiel für die Erstellung deines Grundrisses:

Kleiner Tipp! Achte unbedingt auf die Himmelsrichtungen und die Sonneneinstrahlung, um die passenden Pflanzen für sonnendurchflutete oder schattige Bereiche zu kaufen. Hierfür kann man sich auch in einem Fachgeschäft beraten lassen.


Steht deine Planung? Dann geht’s jetzt weiter mit den 11 Tipps zur kostengünstigen Gartengestaltung.


11 Tipps zur kostengünstigen Gartengestaltung

In diesem Abschnitt verrate ich dir alle Tipps und Tricks, wie du deinen Garten kostengünstig gestalten kannst.

Tipp 1: Fangen wir mit der Pflanzenauswahl an:


Du möchtest Pflanzen anbauen, die robust, pflegeleicht und zudem mehrjährig blühen? 

Im Folgenden liste ich dir einige regionale Staudenarten auf, mit denen du nachhaltig mehrere Jahre deinen Geldbeutel schonen kannst.


Stauden

  • Taglilie

  • Bergende

  • Elfenblume

  • Storchschnabel

  • Ruthenische Kugeldistel

  • Steppen-Salbei

Übrigens: Wusstest du, dass man in den Herbst- und Frühjahrsmonaten Stauden teilen kann?

Durch die Teilung kann man a) die Pflanze verjüngen, wodurch sie wieder mehr blüht und b) durch die Teilung die Staude vermehren. Durch den Vermehrungsprozess fallen dir keine weiteren Kosten für neue Stauden an. Hierbei dankt dir dein Geldbeutel. 

Du benötigst allerdings etwas Geduld für den Vorgang.


Neben der kostengünstigen Pflanzenauswahl gibt es noch weitere Tipps, die du in deiner neuen Gartengestaltung mit einplanen solltest. 


Tipp 2:So weit, so gut - aber wie schaffen wir es, dass unsere Pflanzen mehrjährig wachsen und gedeihen? 


Die Pflege der Böden ist wichtig, denn diese ist für das gesunde Wachstum der Pflanzen verantwortlich.


Dafür betrachten wir die Bodenbeschaffenheit ein wenig näher. Es lässt sich insgesamt in drei Bereiche unterteilen: 

1. Sandböden sind sehr lockere Böden

2. Lehm-/Sandböden sind krümelige und gut durchlüftete Böden

3. Lehmböden sind klebrige Böden und haben einen höheren Wasseranteil

Der ideale Gartenboden ist eine Mischung aus dem Lehm- und Sandboden, denn dieser ist ein gut durchlüfteter Boden, der zugleich ausreichend Wasser speichern kann. 


Am besten unterstützt du die Böden durch regelmäßiges Auflockern der Erde, denn dies fördert das Einsickern von Wasser und Nährstoffen. Zusätzlich schützt eine Schicht Rindenmulch die Erde vor dem Austrocknen. 


Ich habe dir eine kleine Anleitung zur Erstellung eigener Gartenerde erstellt, um dir die Supermarktkosten für Gartenerde, die zwischen 7€ bis 15€ (je nach Verwendungszweck) liegen, zu ersparen. 


Du benötigst…

… Gartenerde, ca. 55% (diese kannst du ganz einfach aus deinem Garten nehmen)

… Grünschnitt-Kompost, ca. 35% (diesen kannst du aus Rasen- und Gehölzschnitt selber zusammenwischen, aber Achtung! Unbedingt locker schichten, um für genügend Belüftung zu sorgen)

… Lehm, ca. 10% 

… Eimer

… ein großes Behältnis zum Mischen

Zuerst werden die drei „Zutaten“ vermischt, anschließend kannst du dein selbst ausgewähltes Saatgut verteilen. 


Tipp 3: Du solltest lieber Samen statt Setzlinge verwenden. So kannst du eine höhere Anzahl an Pflanzen anbauen und zugleich Geld sparen.

 

Beispiel: Aus einer Packung Saatgut für Erdbeeren kann man 30 Pflanzen ziehen. Das Saatgut kostet 4,49€. Ein Samen kostet 0,15€.

Eine 30er-Pack Setzlinge für Erdbeeren kosten 38,97€. Ein Setzling kostet 1,30€.


Entscheidet man sich für das Saatgut, sparst du dir 1,15€ pro Pflanze.

Tipp 4: Setz auf regionale Pflanzen statt importierter exotischen Pflanzen, denn diese kommen mit den Klimaverhältnissen in deinem Garten besser zurecht.

In der Regel sind diese auch günstiger als exotische Pflanzen.


Besonders den Insekten zur Liebe sollte man auf exotische Pflanzen verzichten, denn z.B. Wildbienen ernähren sich nur von heimischen Pflanzen. 


Du wünschst dir im Hochsommer einen prächtigen Rasen, der im schönsten Grünton erstrahlt? Dann pass beim nächsten Tipp besonderes gut auf!


Tipp 5: In der Regel wächst der Rasen im Sommer schneller, wodurch er mehrmals im Monat gemäht werden sollte. Bei Hitzewellen über 30° ist es ratsam, den Rasen nicht zu kürzen, um Austrocknungen zu vermeiden.

Tipp 6: Bist du ein Fan vom Teilen und Tauschen? Dann habe ich genau das Richtige für dich! 

Viele Städte und Gemeinden bieten eine Pflanzentauschbörse an. Hierbei kommen Menschen zusammen und bieten ihre Pflanzen zum Tausch an. 


Alternativ kannst du natürlich auch die Nachbarschaft, deine Freunde oder die Familie zum Tausch animieren. Dies ist eine kostengünstige Möglichkeit, um die Artenvielfalt in deinem Garten zu erhöhen und so einheimischen Tieren einen Unterschlupf  zu bieten. So schlägst du drei Fliegen mit einer Klappe.

Die preiswertesten Naturressourcen, für das Anlegen eines Weges durch deinen Garten, empfehle ich dir im nächsten Tipp.


Tipp 7: Hast du dich für Wege in bestimmten Arealen deines Gartens entschieden, stellst du dir vermutlich die Frage: Welche Naturressourcen sind am preiswertesten?


Greife am besten auf Steine, Kieselsteine oder Holzspäne zurück. Sie sehen zum einen sehr ästhetisch aus und zum anderen lassen sie das Wasser bis zum Boden durchdringen, wodurch sich kein Wasser auf dem Weg bildet. Somit entsteht auch keine Rutschgefahr.

Für alle Hundebesitzer unter euch habe ich im Folgenden eine Anleitung für den Bau eines kostengünstigen Zauns entworfen – damit euer Familienmitglied immer dabei sein kann.


Tipp 8: Benötigst du nun einen Zaun für deinen Garten, habe ich auch dafür eine kostengünstige Möglichkeit. Nutze deinen Herbstschnitt und behalte die abgeschnittenen Äste. Am besten sind hierfür Weidenruten geeignet. Im Frühjahr kannst du daraus einen Zaun flechten. 


Falls du dich fragst wie, habe ich eine kleine Anleitung zusammengefasst.


So geht‘s:

1. Verzweigungen entfernen

2. Holzpfähle im gleichmäßigen Abstand platzieren

3. Weidenruten immer abwechseln vor und hinter den Holzpfählen entlang flechten

4. Enden kürzen und aufstellen!

Das Zuhause sollte nach dem Feierabend ein Ort der Erholung sein. 

Wie du dies geschickt mit der Installation von Lichtern erzeugst, zeige ich dir jetzt.  


Tipp 9:Die Magie der Beleuchtungseffekte 

Stelle dir vor, du kommst nach einem stressigen Tag auf der Arbeit nach Hause. Du stellst deine Tasche ab und holst dir aus deinem Kühlschrank ein schön gekühltes Getränk. Du setzt dich in deinen Garten. Es fängt an zu dämmern und einige Lichter fangen langsam an, magisch zu leuchten. Sie lassen deinen Garten in einem ganz neuen Licht erstrahlen. Es wirkt fast so wie in einem Märchen.


Dieses Ambiente kannst du ganz einfach mit einer Handvoll solarbetriebener Gartenbeleuchtung erzeugen, die du an ausgewählte Orte in deinen Garten platzierst. 

Und das alles ganz ohne Strom! Denn die Beleuchtung funktioniert allein über die Sonnenenergie, die tagsüber in den Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt und gespeichert wird.

Der nächste Tipp zeigt dir, wie nicht nur Lampen deinen Garten zum Leuchten bringen, sondern wie du die Farbwelt deiner Pflanzen durch passende Bewässerung zum Strahlen bekommst und das auch noch kostengünstig. 


Tipp 10: Entwickle dir ein effektives und zugleich kostengünstiges Wassermanagement für deinen Garten anhand von diesen fünf Möglichkeiten, denn Wasser ist essentiell zum Wachsen und Leben unserer Pflanzen.


1. Die perfekte Zeit für die Bewässerung

Im Hochsommer sollten die Pflanzen nicht zur Mittagssonne bewässert werden, denn so verdunstet rund 90 Prozent des Wassers und wir haben keinerlei Vorteil. 


Am besten bewässert man den Garten früh morgens. So erhalten die Pflanzen einen ersten Schutz gegen das Verbrennen und Verdursten während der Mittagssonne. Bei der Bewässerung am Morgen verdunsten nur 10 bis 30 Prozent des Wassers.


2. Kauf einer Regenwassertonne

Klar, eine Regenwassertonne ist im ersten Moment eine Investition. Aber es ist eine sinnvolle Investition für die Zukunft des Gartens und gut für unsere Umwelt.

Mithilfe der Regenwassertonne können wir Regenwasser sammeln und mit einem Deckel die Verdunstung von Wasser durch die Sonneneinstrahlung verhindern.

Kleiner Fun-Fact am Rande: Wusstest du schon, dass unsere Pflanzen das abgestandene Wasser aus einer Regentonne lieber mögen? 

Pflanzen können das Wasser aufgrund der schon vorhandenen Umgebungstemperatur, besser aufnehmen.


Anstatt einer Regenwassertonne kann man zudem auch in Eimern, die man bereits hat, das Regenwasser auffangen. Die offenen Wassereimer können zusätzlich als Wasserquelle für Vögel dienen. 


Beispiel: Eine Regenwassertonne mit einem Volumen von 210 Liter kostet 18,99€. 

Bewässert man seinen Garten stattdessen mit Trinkwasser aus dem Haus, kostet uns ein Liter ca. 0,20€. Für 210 Liter bezahlt man in diesem Fall rund 42€. 


Investiere in eine Regenwassertonne und du sparst dir jedes Mal beim Entleeren der Tonne 23,01€.


3. Bodenvorbereitung für Regenwasser 

Natürliche Ressourcen wie Rindenmulch, Stroh oder Laub können als Wasserspender dienen und verhindern das Austrocknen des Bodens. Zusätzlich schützt dies die Erde vor extremer Sonneneinstrahlung.


4. Nudelwasser für Pflanzen?

Genau! Auch unsere Pflanzen mögen Wasser von gekochten Nudeln oder Kartoffeln, denn dies enthält viele Mineralstoffe. 

Aber Achtung! Unbedingt das Wasser vorher abkühlen lassen und nicht immer die selbe Pflanze damit gießen, ansonsten kann das Salz der Pflanze schaden. 


5. Wassersparende Pflanzen 

Im Folgenden liste ich dir einige regionale Pflanzen auf, die wassersparend sind und mit heißen Sommertagen super zurecht kommen.

  • Rhododendron

  • Hortensien

  • Lavendel

  • Liguster

  • Ginster

  • Schleierkraut

  • Goldmohn

  • Moose

  • Farnen

So kannst du auch mal ganz entspannt in den Urlaub verreisen, ohne dass deine Pflanzen eine intensive Pflege benötigen.


Apropos Pflege! Besitzt du bereits alle Gartenutensilien oder benötigst du noch etwas?

Wenn nicht, empfehle ich dir im letzten Tipp, welches Material du kaufen solltest, um langfristig Geld zu sparen.


Tipp 11: In der Regel benötigen wir natürlich auch Werkzeug für den Garten, um ihn richtig zu pflegen.

Setze am besten auf langlebige Materialien wie Ton, Metall oder Holz. So investierst du für die Zukunft und gibst insgesamt auf längere Sicht weniger Geld aus. Es heißt nicht umsonst:


Verzichte auf preiswerten Kunststoff, denn dieser wird durch die Sonneneinstrahlung und  der Kälte im Winter oftmals spröde und erfreut uns nicht länger als ein Jahr.


Nachdem du jetzt ein Sparfuchs in den Basics der kostengünstigen Gartengestaltung bist, verleihst du deinem Garten im nächsten Schritt Individualität. 


Lass uns kreativ werden!


Upcycling und DIY-Projekte

Du willst deinem Garten eine persönliche Note verleihen und gleichzeitig Geld sparen? Dafür habe ich genau das Richtige – Upcycling!

Unter dem Begriff Upcycling verbirgt sich die Möglichkeit, aus alten Gegenständen neuwertige Produkte umzuwandeln und ihnen neuen Nutzen zu schenken.


Cool ist: Du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen!


Im Folgenden habe ich dir einige Ideen aufgelistet:

- Upcycling von Behältern - nimm dir z.B. eine leere Konserven-Dose und benutze sie als Blumentopf 

- Flaschenlampen – leere Glasflaschen mit einer Lichterkette/Teelicht zur Lampe umwandeln


(Pssst! Man schafft dadurch eine gemütliche Atmosphäre und gibt dem Garten ein romantisches Flair.)


- Steine bemalen – egal, ob mit Mustern, Bildern oder Zitaten - man schafft dadurch wunderschöne Akzente 

- Gummistiefel, ein Fußball oder doch die alten Autoreifen -  super Gegenstände für einen neuen, originellen Blumentopf

Upcycling ist zum einen kostengünstig, zum anderen umweltfreundlich und nachhaltig.

Sei mutig, verschiedene Materialien zu kombinieren und Farbe zu nutzen – so schaffst du eine einzigartige Wohlfühloase mit deinem persönlichen Touch!


Für deinen persönlichen Touch kannst du auch auf den Trend des DIY’s zurückgreifen. 

Der Trend lässt sich super mit Upcycling verbinden und befasst sich damit Gegenständen, wie Lampen, Stühle usw. selbst anzufertigen und auf neue Produkte zu verzichtet.


 Do ist yourself – mach es selbst!


Abschließend habe ich für die DIY-Liebhaber unter euch eine Anleitung zur Neugestaltung deines alten Fahrrads:


Du benötigst…

… ein altes Fahrrad

… wetterfeste Farbe deiner Wahl 

… zwei Blumenbehälter (Upcycling-Blumentöpfe)

… Blumenerde

… Saatgut deiner Wahl 


Mit dieser kostengünstigen Möglichkeit kannst du dein altes Fahrrad als DIY-Gartendeko umfunktionieren. 

Male hierfür zuerst dein Fahrrad komplett an, ob du eine Farbe oder gleich mehrere Farben nutzen möchtest, ist deiner Kreativität überlassen. 


Anschließend lässt du die Farbe trocknen und montierst zwei Blumenbehälter, gerne Upcycling-Blumentöpfe, am Fahrrad-Lenker und am Fahrrad-Gepäckträger.


Als letzten Schritt bepflanzt du die Blumentöpfe mit Erde und Saatgut – so einfach und schnell erscheint dein Drahtesel im neuen Glanz.

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesen Tipps und Tricks ermutigen, deinen Garten bald in neuem Glanz erscheinen zu lassen.


Viel Spaß und ganz viel Erfolg!


Quellen:

Welthungerhilfe. (o.D.) Nachhaltiger Garten – 8 Ansätze für ökologisches Gärtnern. (URL: https://www.welthungerhilfe.de/informieren/themen/klimawandel/nachhaltiger-garten) Letzter Zugriff: 29. Juni 2023


NABU. (o.D.). Klimafreundliche Erde selber herstellen. (URL: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/mission-gruen/20638.html) Letzter Zugriff: 28. Juni 2023


NDR Radio&TV. (2022, 14. September). Den Gartenboden bestimmen und verbessern. (URL: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Den-Gartenboden-bestimmen-und-verbessern,gartenboden100.html) Letzter Zugriff: 29. Juni 2023


BUND Kreisverband Wetterau. (2018). 27. Pflanzentauschbörse. (URL: https://wetteraukreis.bund.net/themen-und-projekte/artenschutz-6/) Letzter Zugriff: 29. Juni 2023


NABU Kreisverband Neuss. (o.D.). Samen- und Pflanzentauschbörse. (URL: https://www.nabu-neuss.de/unsere-projekte/samen-und-pflanzentauschb%C3%B6rse/) Letzter Zugriff: 28. Juni 2023


Stiftung für Mensch und Umwelt. (o.D.). Nachhaltig Gärtnern? Mit diesen 13 Tipps geht’s einfach!. (URL: https://www.deutschland-summt.de/nachhaltig-gaertnern.html) Letzter Zugriff: 28. Juni 2023